Schlüssige, interne wie externe Kommunikationsstrategien von Unternehmen und Organisationen, die sich im Wandel befinden, stehen im Vordergrund der Kategorie. Auch HR-Kommunikation fällt in diesen Bereich. Ausgehend von einer präzisen Beschreibung der Ausgangssituation geht es vor allem um die richtige Dramaturgie von Aussagen und Botschaften und um die Wahl und Umsetzung geeigneter Instrumente.
Diese Kategorie ist offen für Kommunikationsprogramme, die auf der Erkenntnis aufsetzen, dass Unternehmen eine Verantwortung in der Gesellschaft haben. Ob Nachhaltigkeitsbericht oder Charity-Aktivität: Über die „gute Sache“ hinaus sollte ein dahinterstehendes Konzept verantwortungsbewussten Handelns deutlich werden – sowie dessen Verzahnung mit der Kommunikationsstrategie und deren Verankerung in der Organisation.
Die Kategorie bündelt Aktivitäten, die darauf abzielen, Interessen und Ideen von Personen, Instanzen, Unternehmen oder Organisationen in der Öffentlichkeit oder in Teilbereichen der Gesellschaft kommunikativ zu vermitteln und politisch zu steuern. Dazu gehören sowohl Informationskampagnen zu politischen oder gesellschaftlichen Themen als auch Lobbying, Politikberatung oder Wahlkampfkommunikation.
Im Zentrum dieser Kategorie steht der Umgang mit kritischen Öffentlichkeiten und Bezugsgruppen – NGO, Verbraucher, Aktivisten, Politiker, Behörden usw. – auf der Grundlage eines professionellen und ethisch korrekten PR-Berufsverständnisses. Auch Programme zum Krisenmanagement und Strategien, um Gerichtsverfahren kommunikativ zu begleiten, sind hier richtig.
PR-Kampagnen oder -Projekte, die sich an Konsumenten bzw. Endkunden von Produkten oder Dienstleistungen richten, werden in dieser Kategorie ausgezeichnet. Ist der Wettbewerbsbeitrag Teil einer integrierten Marketing-Kampagne, so ist in der Bewerbung darzustellen, welche Rolle PR im Hinblick auf Strategieentwicklung und Implementierung einnimmt
Für diesen Award können PR-Kampagnen oder -Projekte eingereicht werden, die sich an definierte Business-Zielgruppen richten. Dabei kann es sowohl um den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen als auch um den Aufbau einer Produkt- oder Dienstleistungsmarke gehen.
Mit diesem Award werden PR-Projekte der Pharmabranche sowie der Anbieter spezieller Geräte oder Dienstleistungen im Gesundheitsbereich gewürdigt. Dazu zählen auch gesundheitliche Aufklärungsprogramme dieser Unternehmen. Gesundheitspolitische PR-Kampagnen hingegen fallen in die Kategorie „Public Affairs“.
Die Kategorie zeichnet PR-getriebene Produkt- und Markenkommunikation in den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation aus. Eingereicht werden können sowohl Business-to-Business- als auch Consumer-Aktivitäten.
Konkrete Vertriebserfolge durch PR stehen im Mittelpunkt dieser Kategorie. Die spezifische Leistung der PR-Konzeption sollte deutlich werden – ob in Abgrenzung zu weiteren (beispielsweise werblichen oder Media-) Maßnahmen oder weil die Gesamtkampagne auf Mechanismen von Meinungsbildung aufbaut.
Die Kategorie ist offen für alle Kampagnen und Projekte, die neue Wege beschreiten. Dabei kann es sich auch um einzelne Kampagnenmodule handeln – wichtig sind der innovative Charakter und die gezeigten Erfolge. Strategien, die auf Guerilla-PR oder Product Placement beruhen, sind hier bestens aufgehoben – vorausgesetzt, sie orientieren sich an den einschlägigen rechtlichen und ethischen Standards.
In dieser Kategorie werden Kampagnen ausgezeichnet, deren Höhepunkte unter Umständen vor 2011 lagen. Die Kampagnen müssen nicht abgeschlossen sein, jedoch bereits aussagekräftige Ergebnisse vorweisen und in 2011 noch bestanden haben. In der Einreichung sollte deutlich werden, dass es sich um eine systematische Kommunikationspolitik über mindestens drei Jahre handelt.
Projekte und Kampagnen, die aus dem deutschsprachigen Raum heraus international auftreten, sind hier richtig – unabhängig davon, ob sie, ihrem Ziel oder der verwendeten Disziplin entsprechend, auch in weiteren Kategorien konkurrieren.
Die Kategorie würdigt den planvollen, bewussten und erfolgreichen Umgang mit Social Media. Im Vordergrund steht nicht der Kommunikations- und Interaktionsweg an sich, sondern eine erkennbare Strategie sowie erkennbare Kommunikationsziele für Social Media im Rahmen der Organisations- oder Produktkommunikation. Auch Kampagnen, bei denen Soziale Medien nur ein Modul darstellen, können hier entsprechend gesondert aufbereitet und eingereicht werden – wichtig ist der Bezug zur Strategie.
Ob online oder offline, ob große oder kleine Community – Kommunikationsprogramme, die ihr Publikum erfolgreich als Gemeinschaft ansprechen und aktivieren, gehören in diese Kategorie. Wichtig sind der in der Einreichung gezeigte Mechanismus und die mit Blick auf die Zieldefinition erreichten Ergebnisse.
Diese Kategorie zeigt den Wertbeitrag, den PR-Spezialisten in Unternehmen und Agenturen dafür leisten, dass gute Kommunikationskampagnen auf der Basis einer präzisen Definition der Ausgangssituation entstehen können. Eingereicht werden können sowohl reine Analyseaktivitäten als Grundlage für die eigentliche Kommunikationsstrategie als auch nachträgliche Evaluation sowie Momentaufnahmen zur Standortbestimmung. Außerdem sind Bewerbungen, die auch in weiteren Kategorien ins Rennen gehen, hier richtig, sofern deutlich wird, dass der Analyseteil eine wichtige Rolle bei der Vor- oder Nachbereitung einnimmt.
Diese Kategorie ist offen für Veranstaltungskonzepte. Gefragt ist hier nicht die reine Pressearbeit für Events, sondern die Nutzung von Live-Kommunikation im Hinblick auf ein definiertes Kommunikationsziel. Dabei ist primär unerheblich, wie „groß“ oder wie teuer ein Event war – entscheidend ist der angesetzte Hebel, um eine Öffentlichkeit zu adressieren.
Bewegtbild, Websites, Apps, E-Paper, Corporate Publishing, Mitarbeiterzeitschriften, Social Media oder Unternehmensfernsehen: Wettbewerbsbeiträge in dieser Kategorie sollen zeigen, wie Medienformate auf der Grundlage einer schlüssigen PR-Strategie genutzt werden. Entscheidend ist nicht das Format an sich, wie „modern“ oder wie „klassisch“ es ist, sondern wie die Potenziale des jeweiligen Mediums genutzt werden.
Mit geringen Ressourcen viel erreichen – in dieser Kategorie konkurrieren Kampagnen, die dieser Anforderung gerecht werden. Eine explizite Budget-Obergrenze gibt es nicht, da es unter anderem von der PR-Disziplin, der Branche und dem Kampagnenziel abhängt, ob ein Projekt als „low budget“ gelten kann. Bitte ordnen Sie für diese Kategorie in Ihrer Einreichung das eingesetzte Budget in einen entsprechenden Zusammenhang ein.
Ausgezeichnet mit diesem Gold Award wird eine Studentin bzw. ein Student, die/der sich 2011 an einer Hochschule exzellent und optimal auf den Kommunikationsberuf vorbereitet hat. Eine Nominierung mit schriftlicher Empfehlung durch den betreuenden Professor/Dozenten ist wünschenswert. Teil der Bewerbung sollte ein (Handy-)Video sein, in dem sich der/die Kandidat/in vorstellt (Länge: max. 1:30 min, gängiges Abspielformat). Die Jury möchte sich auf diesem Wege ein Bild machen zur Person, zum Auftreten und was den/die Kandidat/in dazu motiviert, den Kommunikationsberuf zu ergreifen.
Für diese Kategorie können sich PR-Agenturen bewerben oder vorgeschlagen werden, die im Jahr 2011 in einer oder mehrfacher Hinsicht besonders erfolgreich waren, z. B. beim Aufbau neuer Beratungssegmente, im HR-Management oder bei der Zusammensetzung von Projektgruppen für anspruchsvolle Kommunikationsprobleme ihrer Kunden.
Mit diesem Award würdigt die Jury das ihrer Meinung nach beste Kommunikationsteam in Unternehmen oder Organisationen. Abteilungen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Entscheidend für die Bewertung sind erreichte Kommunikationsleistungen in besonderen Situationen sowie ein gemeinsam geteiltes Verständnis der Profession und die Zusammenarbeit im Team.
Diese Auszeichnung geht an die nach Meinung der Jury profilierteste und erfolgreichste Person in der Unternehmens- oder Organisationskommunikation des Jahres 2011. Zugrunde gelegt werden besondere Leistungen innerhalb dieses Zeitraums. Für den „PR-Professional des Jahres“ kann man sich nicht bewerben sondern nur durch die Jury nominiert werden.